AKTUELL

...nein ich schreibe keine Blogbeiträge mehr!

Dienstag, 29. August 2017

Meer sehn'



Hitzewelle die wievielte? Ich kann nicht mehr. Sitze bei mir im Wohnzimmer auf der Couch und öffne die Kühlschranktür, vergeblich... Wer sehnt sich bei diesen Temperaturen nicht nach Abkühlung, ja genau,… Meer und Schnee und Schifahren!!!

 
Nun ist es bald ein halbes Jahr her, dass wir uns mit einer kleinen Gruppe des Vereins, Jakob B., Gerhard M. mit Falco, Bernie H., Thomas A. und Martin R. unter Anleitung unseres persönlichen BFs Hubert G. und vier Wiener Schitourenbegeisterten (Stefan W., Matthias F., Oliver O. und Vera G.) auf den Weg nach Norwegen, genauer gesagt zum Lyngenfjord machten, um… schizufahren.

Freitag, 25. August 2017

Schöne Tage im Wallis: Zinalrothorn Südostgrat und Weissmies Nordwestflanke und Westgrat


Diese Woche waren Berni H., Winnie L. und Helli M. im Wallis. Mit dem Auto ging es zuerst bis nach Täsch und dann weiter mit dem Bähnli nach Zermatt.
Vorbei am Hotel Trift erreichten wir nach schlappen 1600 HM die Rothornhütte. Die Mühen des Aufstiegs wurden allerdings durch den eben so abwechslungs- wie aussichtsreichen Weg etwas entschärft.
In aller Früh machten wir uns auf dem Weg zum Tagesziel Zinalrothorn (4221m). Bei Sonnenaufgang kam der Gipfel in Sicht und bald legten wir Hand an den Gneis. 
Bis zur sogenannten Gabel kletterten wir noch in der Sonne, dann wechselt die Route bekanntlich auf die Schattseite wo die Binerplatte die Schlüsselpassage darstellt. Der Bergführer einer entgegenkommende Seilschaften beschrieb uns die Situation ebendort als eine sehr eisige und so stiegen wir steigeisenbewährt auf die Nordseite des Berges. Stets eingedenk der Worte Dr. Goedekes, dass die Binerplatte bei Vereisung für normal belastbare Kandidaten rasch unbegehbar würde, konnte der Verfasser zitternd vor Vorfreude und Kälte seine offensichtlich überdurchschnittliche Belastbarkeit unter Beweis stellen. Nur beim Fotografieren der nachkommenden Seilpartner forderte die Binerplatte mit der Kamera des Verf. erneut ein Opfer als  sich diese ihren Weg in die Tiefe suchte.
Der weitere Weg zum Gipfel war dann doch noch etwas weiter als erwartet und bot interessante Spreizschritte und gutgriffige Quergänge über "weltentief" abbrechenden Ostwänden (vgl. Goedeke).
Gegen Mittag war der Gipfel erreicht: die Dreierseilschaft doch leicht gezeichnet durch die Fährnisse des Aufstieges. Nach kurzer Rast traten wir den Rückweg an.
Vermittels einer neuartigen Abseiltechnik (in die ich gerne immer Donnerstags ab 21:00 im Ghf. Riese Haymon einführe - Seil und Abseilgerät sind selbst mitzubringen) erreichten wir wohlbehalten wieder den kurzen Firngrat und mit ausreichend Spiel zum Abendessen die Rothornhütte.
Am nächsten Morgen spazierten wir wieder hinunter nach Zermatt, nicht ohne im Hotel Trift auf einen Apfelstrudel und Kaffee einzukehren. Der Wirt erklärte uns, dass rein vong der Lebensqualität her eine Nächtigung beim ihm dem Dasein auf der Rothorn natürlich bei Weitem vorzuziehen sei. -- Vielleicht eine Idee für's nächste Mal.
Mittwochs dann Ruhetag. Einmal sich alles geschehen lassen und wissen – was geschieht, ist gut: nämlich der Aufstieg nach Hohsaas mit der Luftseilbahn. Entsprechend fröhliche Gesichter in selbiger.
Die Zeit bis zum Abendessen auf der Weissmieshütte überbrückten wir spielend an sonnigem Ort. Mittels mitgebrachtem Bier aus österreichischem Diskontsupermarkt sparten wir auch die Fränkli die uns den Aufstieg verkürzt hatten auf angenehme Weise locker wieder ein...

Sehr zeitig in der Früh brachen wir diesesmal in Richtung eines Berges auf, der mit seinen 4017m nur ganz knapp die Bekanntschaft des LdBSSStJ gemacht hat...
...und saßen bereits um 09:15 am Gipfel des Weissmies.

Nach zügigem Abstieg waren wir schon um 12:00 wieder beim Auto und hatten um 13:00 auch schon ein erfrischendes Bad in der Saaservispa genommen. Leider verzögerte ein Unfall eines Autos mit einem "Töff" sowie Wasser auf der Autobahn A3a, das erst "weggeschufelet" werden musste den Fortschritt unserer Heimreise noch etwas. Dennoch ließen uns die Eigenarten des schweizerischen Idioms beim Abhören und Entschlüsseln der Verkehrsberichte die Autofahrt nicht langweilig werden und so erreichten wir gegen 22:00 wieder die Alpenmetropole... Beim Vereinsabend war leider Sommerpause...

Noch mehr Fotos gibt es hier...

Sonntag, 20. August 2017

Ötztaler Wildspitze als Tagestour über Ötztaler Urkund


Am Freitag waren Ulrich W. und der Verfasser über den Ötztaler Urkund auf dem höchsten Berg des Bundeslandes. Mit der humanen Startzeit 06:30 ging es zunächst nach Vent und von dort mit der ersten Sessellift nach Stablein. Über die Breslauer Hütte und Urkundkolm erreichten wir bald das erste Etappenziel, den Ötztaler Urkund.
Blick auf den Weiterweg... Die Aussicht den Gipfel ohne Umwege zu erreichen ließ uns die Entscheidung für den Südgrat fällen. (Interessante Kletterei im II. Grad und selten auch nicht brüchigem Fels.)
Um 13:00 war der Gipfel erreicht. Ulrich, eine Gruppe Wiener über den spätest möglichen Umkehrzeitpunkt aufklärend... ("Was ist denn der späteste Zeitpunkt an dem man noch hier heroben sein darf?"). Ansonsten waren wir erstaunlich allein am Berg...
Im Abstieg besichtigten wir noch die Reste der Wilspitze Nordwand, bevor es über den Rofenkarferner noch locker vor der letzten Talfahrt zurück zum Lift und hinunter nach Vent ging.

Schöner Tag im Gebirg!

Noch mehr Fotos gibt es hier...

Samstag, 12. August 2017

3 Generationen in Arco

 Unter Teilnahme von Belli A., Gerhard M., Heinz O., Hans T. und Helli M. sowie den Vereinsgästen Rotraud M-F und Wendelin W-M fand von Montag ein von zweitgenannten organisiertes Generationentreffen im Vereinshaus in Arco statt. Mit netten Radltouren, diversen Badevergnügungen sowie kulinarischen Freuden verbrachten wir 3 schöne Tage bei bestem Wetter und beeindruckendem Hagelschauer. Dank an den Organisator!