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Donnerstag, 28. Dezember 2017

Pfoner Kreuzjöchl - Vereinsschitour


Nun hier noch der ausständige Bericht der erfolgreichen Vereinsschitour am 23.12.2017. Es trafen sich Thomas A., Martin R. und Gabriele S. pünktlich um 9:00 bei der Basilika und machten sich so gleich Richtung Navis auf. Von einer größeren Südtiroler Schitourengruppe abgesehen, war der Parkplatz gerade zu leer... Vermutlich waren es die Auswirkungen des vorweihnachtlichen  Geschenke-Shopping-Gewüte, dass die Schitourenlaune im Gebirge - so wie auch im Verein - sich in Grenzen hielt.



Die Südtiroler Schitourengruppe hatten wir bald mit einer listigen Verwirrungstaktik ausgetrickst, waren wir doch alle noch etwas unschlüssig, ob es Richtung Grafmartspitze oder doch auf's Kreuzjöchl gehen soll. Nach umsichtiger Erkundung wählten wir zweiteres. Am Gipfel war es windig und kalt. Es belohnte jedoch der grandiose Rundumblick und auch der Blick auf das wolkenverhangene Inntal.



Belohnt wurden wir mit einer Pulverabfahrt vom Feinsten.


Dabei konnten wir auch erstaunliche Formen des Schneegleitens beobachten.




Alles in allem ein guter Start in die Schitourensaison... der nächste Samstag kommt bestimmt!











Dienstag, 26. Dezember 2017

Zwischenbericht zwischen den Jahren...


Die Vereinstour am 23.12. war sicher eine besondere... Die Tatasche, dass nur 2 Vereinsmitglieder dem Aufruf des Verf. folgten steht sicher in bester Vereinstradition und ist an sich nicht weiter erwähnenswert. Auch, dass der Verfasser selbst, als Initiator dann der Tour (allerdings mit ausgesprochen gutem Grund) fern blieb ist durchaus kein Novum. Was dann aber doch überraschend war, ist, dass wir letztlich mit dem Pfoner Kreuzjöchl alle am gleichen Gipfel  landeten. Während die tatsächliche Tourengruppe des Vereines den Berg von Süden bestieg, näherte sich der Verfasser aus dem heimatlichen Arztal an... Wären die Startzeiten nicht 1h auseinander gelegen, hätten wir uns also getroffen!
Der Schnee war unter der Föhnzone dann so unerwartet gut, dass ich am nächsten Tag gleich noch einen Anlauf ins Arztal startete. Das einfache Vereinsmitglied W. (Kurator darf man wohl nicht mehr sagen) ging uns aus familiären Gründen leider bei der Abzweigung zum Pfonerkreuzjöchl verlustig. So machte ich mich in anderwärtiger Begleitung auf den Weiterweg in schitouristisches Neuland. Nach ca. 2h war mit einer kleinen Felserhebung (ca. 2700m - glaublich Seeköpfl) zwischen Seeblesspitze und Grünbergspitze der Tagesendpunkt erreicht.

Bei doch recht gutem Schnee ging es vorbei am Arztaler Hochleger wieder hinunter.
(25.12.) Blick zurück vom Pfrimesköpfl auf die Tuxer Alpen.
Am 26.12. kurzfristig eine Tour abseits der Föhnschneise - Wer kennt den Gipfel? Eigentlich war das Wetter gut nur die Linse vereist...
Einsame Gipfelfreude auf 3002m (Achtung Tipp)...

...wenn man seinen Schistock in die steile Südflanke wirft ergibt sich dann oft die Möglichkeit ein bissschen für die Weltberge und das große Spiel der Leiden zu üben. Danke nochmal an die netten Mitskibergsteiger für die moralische Unterstützung und die fotographische Dokumentation!

Die Abfahrt bot einige Schwünge in nicht ganz schlechtem Schnee - daher ist es vielleicht besser wenn der Berg unerwähnt bleibt...

Montag, 18. Dezember 2017

Weihnachtsfeier 2017


Am vergangenen Wochenende fand die traditionelle Weihnachtsfeier in der Fotsch statt... Mit nettem Zusammensitzen am Abend und als Gruppe 1 1/2 - facher Besteigung des Fotscher Windeggs hatten wir ein schönes Wochenende im Fotschertal...

Noch ein paar Bilder gibt es hier...

Montag, 13. November 2017

Schneetest - Pleisen 2236 m


Angesichts der zahlreichen geplanten Schitourenwochen und -wochenenden kann das Training nicht früh genug beginnen. Oben Pulver unten Firn... oder so.

Mittwoch, 8. November 2017

WICHTIG !


Aufgrund der Schneefälle muss die Holzaktion Akademikerhütte auf das Wochenende 
18. bis 19. November verschoben werden.


Donnerstag, 21. September 2017

Vereinsausflug 2017 in die Geisler

Nach einigen gesundheitsbedingten Absagen fand sich am Samstag noch eine Gruppe von 17 Personen beim traditionellen Treffpunkt vor der Wiltener Basilika ein. Mit dem Bus (jeder hatte einen Doppelsitz für sich...) ging es zuerst nach St. Ulrich, wo wir uns im Sinne der wetterbedingten Entschleunigung entschlossen, noch einen Kaffee einzunehmen.
...leider große Enttäuschung vor dem geschlossenen Gherdeina Museum. Die Besichtigung des von VB Strobl gefundenen Ichthyosaurus blieb uns leider vorenthalten...
Anschließend ging es von Daunei über fette Matten hinauf zur Regensburger Hütte (Rif. Firenze). Den Nachmittag verbrachten wir in mehreren Gruppen. Wobei die sportivste mit Thomas S. und Berni H. schnell noch den Gipfel des Sass Rigais bestieg, während der gemütlichere Teil (darunter der Verf.) zum Rif. Piera Longia spazierte und dort Radler und Kuchen einnahm.
Am Rückweg begegneten wir noch 3 possierlichen Eseln (nur einer im Bild!!!)...
Nach einem netten Hüttenabend ging es am nächsten Tag bei winterlichen Verhältnissen über die Mittagsscharte nach St. Magdalena.
Besagte Verhältnisse verwehrten leider dem Rest der Gruppe den Aufstieg auf den Sass Rigais (oder die Sass Rigais?) bot aber für Felix und Katharina sicher einen guten Einstieg in das was der GröBaz einmal als das große Spiel der Leiden bezeichnet hat.

Geschafft, die ersten Grashalme schauen durch den Neuschnee... Nach einem schnellen Essen in St. Magdalena waren wir dieses Jahr eben einmal etwas früher zuhause. Alles in allem ein recht typischer Vereinsausflug insbesondere vong der Witterung her (Jugensprache...).

Noch ein paar Fotos gibt es hier... 

Vielleicht kann sich ja noch wer durchringen seine photographischen Erinnerungen hochzuladen...


Dienstag, 29. August 2017

Meer sehn'



Hitzewelle die wievielte? Ich kann nicht mehr. Sitze bei mir im Wohnzimmer auf der Couch und öffne die Kühlschranktür, vergeblich... Wer sehnt sich bei diesen Temperaturen nicht nach Abkühlung, ja genau,… Meer und Schnee und Schifahren!!!

 
Nun ist es bald ein halbes Jahr her, dass wir uns mit einer kleinen Gruppe des Vereins, Jakob B., Gerhard M. mit Falco, Bernie H., Thomas A. und Martin R. unter Anleitung unseres persönlichen BFs Hubert G. und vier Wiener Schitourenbegeisterten (Stefan W., Matthias F., Oliver O. und Vera G.) auf den Weg nach Norwegen, genauer gesagt zum Lyngenfjord machten, um… schizufahren.

Freitag, 25. August 2017

Schöne Tage im Wallis: Zinalrothorn Südostgrat und Weissmies Nordwestflanke und Westgrat


Diese Woche waren Berni H., Winnie L. und Helli M. im Wallis. Mit dem Auto ging es zuerst bis nach Täsch und dann weiter mit dem Bähnli nach Zermatt.
Vorbei am Hotel Trift erreichten wir nach schlappen 1600 HM die Rothornhütte. Die Mühen des Aufstiegs wurden allerdings durch den eben so abwechslungs- wie aussichtsreichen Weg etwas entschärft.
In aller Früh machten wir uns auf dem Weg zum Tagesziel Zinalrothorn (4221m). Bei Sonnenaufgang kam der Gipfel in Sicht und bald legten wir Hand an den Gneis. 
Bis zur sogenannten Gabel kletterten wir noch in der Sonne, dann wechselt die Route bekanntlich auf die Schattseite wo die Binerplatte die Schlüsselpassage darstellt. Der Bergführer einer entgegenkommende Seilschaften beschrieb uns die Situation ebendort als eine sehr eisige und so stiegen wir steigeisenbewährt auf die Nordseite des Berges. Stets eingedenk der Worte Dr. Goedekes, dass die Binerplatte bei Vereisung für normal belastbare Kandidaten rasch unbegehbar würde, konnte der Verfasser zitternd vor Vorfreude und Kälte seine offensichtlich überdurchschnittliche Belastbarkeit unter Beweis stellen. Nur beim Fotografieren der nachkommenden Seilpartner forderte die Binerplatte mit der Kamera des Verf. erneut ein Opfer als  sich diese ihren Weg in die Tiefe suchte.
Der weitere Weg zum Gipfel war dann doch noch etwas weiter als erwartet und bot interessante Spreizschritte und gutgriffige Quergänge über "weltentief" abbrechenden Ostwänden (vgl. Goedeke).
Gegen Mittag war der Gipfel erreicht: die Dreierseilschaft doch leicht gezeichnet durch die Fährnisse des Aufstieges. Nach kurzer Rast traten wir den Rückweg an.
Vermittels einer neuartigen Abseiltechnik (in die ich gerne immer Donnerstags ab 21:00 im Ghf. Riese Haymon einführe - Seil und Abseilgerät sind selbst mitzubringen) erreichten wir wohlbehalten wieder den kurzen Firngrat und mit ausreichend Spiel zum Abendessen die Rothornhütte.
Am nächsten Morgen spazierten wir wieder hinunter nach Zermatt, nicht ohne im Hotel Trift auf einen Apfelstrudel und Kaffee einzukehren. Der Wirt erklärte uns, dass rein vong der Lebensqualität her eine Nächtigung beim ihm dem Dasein auf der Rothorn natürlich bei Weitem vorzuziehen sei. -- Vielleicht eine Idee für's nächste Mal.
Mittwochs dann Ruhetag. Einmal sich alles geschehen lassen und wissen – was geschieht, ist gut: nämlich der Aufstieg nach Hohsaas mit der Luftseilbahn. Entsprechend fröhliche Gesichter in selbiger.
Die Zeit bis zum Abendessen auf der Weissmieshütte überbrückten wir spielend an sonnigem Ort. Mittels mitgebrachtem Bier aus österreichischem Diskontsupermarkt sparten wir auch die Fränkli die uns den Aufstieg verkürzt hatten auf angenehme Weise locker wieder ein...

Sehr zeitig in der Früh brachen wir diesesmal in Richtung eines Berges auf, der mit seinen 4017m nur ganz knapp die Bekanntschaft des LdBSSStJ gemacht hat...
...und saßen bereits um 09:15 am Gipfel des Weissmies.

Nach zügigem Abstieg waren wir schon um 12:00 wieder beim Auto und hatten um 13:00 auch schon ein erfrischendes Bad in der Saaservispa genommen. Leider verzögerte ein Unfall eines Autos mit einem "Töff" sowie Wasser auf der Autobahn A3a, das erst "weggeschufelet" werden musste den Fortschritt unserer Heimreise noch etwas. Dennoch ließen uns die Eigenarten des schweizerischen Idioms beim Abhören und Entschlüsseln der Verkehrsberichte die Autofahrt nicht langweilig werden und so erreichten wir gegen 22:00 wieder die Alpenmetropole... Beim Vereinsabend war leider Sommerpause...

Noch mehr Fotos gibt es hier...

Sonntag, 20. August 2017

Ötztaler Wildspitze als Tagestour über Ötztaler Urkund


Am Freitag waren Ulrich W. und der Verfasser über den Ötztaler Urkund auf dem höchsten Berg des Bundeslandes. Mit der humanen Startzeit 06:30 ging es zunächst nach Vent und von dort mit der ersten Sessellift nach Stablein. Über die Breslauer Hütte und Urkundkolm erreichten wir bald das erste Etappenziel, den Ötztaler Urkund.
Blick auf den Weiterweg... Die Aussicht den Gipfel ohne Umwege zu erreichen ließ uns die Entscheidung für den Südgrat fällen. (Interessante Kletterei im II. Grad und selten auch nicht brüchigem Fels.)
Um 13:00 war der Gipfel erreicht. Ulrich, eine Gruppe Wiener über den spätest möglichen Umkehrzeitpunkt aufklärend... ("Was ist denn der späteste Zeitpunkt an dem man noch hier heroben sein darf?"). Ansonsten waren wir erstaunlich allein am Berg...
Im Abstieg besichtigten wir noch die Reste der Wilspitze Nordwand, bevor es über den Rofenkarferner noch locker vor der letzten Talfahrt zurück zum Lift und hinunter nach Vent ging.

Schöner Tag im Gebirg!

Noch mehr Fotos gibt es hier...