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Dienstag, 30. September 2014

Die jungen Wilden rücken nach...

Lange haben wir die beiden etwas vergilbten Fotos mit den Ahnen, unseren Vorbildern vor dem Sass Pordoi auf den beiden Fotos in Arco betrachtet - mit viel Erfurcht und Respekt vor der Leistung der Altvorderen.

Jeweils sind bekanntlich 4 Vereinsurgesteine zu sehen - nachdem sie die wilde Westwand des Sass Pordoi über die "Fedele" durchstiegen haben:

 
 
Uraltbild 1 mit Fritz Bauer, Gerhard Markl, Heinz Oberhammer, Reinhold Meier
Uraltbild 2 mit Helmut Meier, Reinhaurd Klier, Gerhard Markl, Wolfgang Klier

Jetzt haben wir jungen uns gewagt - leider sind wir nur mehr zwei (Junge):

Die Arme ausgebreitet wie damals die Helden - leider haben wir kuane mehr zum halten, aber so ist es auch für Fotomontagen bestens geeignet !!!

ab sofort kann also jeder gerne auch so ein Bild haben - einige Herrschaften haben davon auch schon Gebrauch gemacht ;D

Dienstag, 16. September 2014

Geheimnis der Schweizer Reinlichkeit gelüftet!

die Vorgeschichte ist bekannt: unsere westlichen Nachbarn (ja, die mit den 4.000ern und den Löchern im Käse) besitzen in ihrer Veranlagung ein zusätzliches R-Chromososm. Durch dieses Reinigungs-Gen erklären Genethiker den ausgesprochenem Drang zur Sauberkeit beim Homo Svizzero (der Verdacht liegt nun Nahe, dass wir auch den ein oder anderen Schweizer im Verein haben). Hier nochmals die geheimen Aufnahmen die der LadVSSMUN und der LdBSSSTJ bei ihrer letzten Forschungexpedition jenseits des Kantons Übrig gemacht haben:


Dies lies dem LdBSSSTJ keine Ruhe, denn er vermutete, dass hinter dieser Sauberkeit weit mehr dahinter steckt, als dass was die Aufnahmen preisgeben. Nach zahlreichen schlaflosen Nächten und vielen, vielen Recherche-Stunden (bei 17 ORF-Monatsgehältern darf man auch mal was dafür tun) wurde die akribische und oft mühevolle Arbeit belohnt und zeigt, dass man unseren Verein nicht nur auf irgendwelche Gipfelbesteigungen reduzieren sollte, sondern, dass auch heute noch die akademische Komponente einen wirklich sehr hohen Stellenwert genießt. Doch seht selbst das Eindrucksvolle Ergebnis dieser Forschungsarbeit:
Bestaunt und hoffentlich intensiv getestet darf dies in Vigne werden und es kann sich jeder selbst durch experimentelle-Forschung mittels intensiver Vorher-Nachher-Vergleiche ein Bild von dieser Schweizer Geheimwaffe für alpine Reinheit machen.


Dienstag, 2. September 2014

"7 auf einen Streich" - Ulrich (LadVSSMUN)* & Hubert (LdBSSSTJ)** in den Westalpen auf 4000er-Jagd

Das Wallis war das Ziel des neugegründeten Westalpen-Duos Ulrich & Hubert - im Speziellen die Mischabelkette zwischen dem Nikolai- (=Matter-) und Saastal sich erhebend.

TAG 1: Aufstieg zur Bordierhütte (CH-Aussprache: Portierhütte) - Nächtigung bis 3 Uhr früh - Aufbruch zum "Nadelgrat" - eine kühne Aneinanderreihung von vier 4000ern:  
Dürrenhorn (1), Hohberghorn (2), Stecknadelhorn (3), Nadelhorn (4)
TAG 2: Der Tag war noch jung am Nadelhorn - die Entscheidung fiel spontan: Wir klettern weiter am Grat (III) zur Lenzspitze (5) und machen so, was nur ganz wenigen vorbehalten ist, den "Gesamten Nadelgrat". Abstieg verwegen mit Klettern und Abseilen im ungespurten Gelände zur alles andere als freundlich bewirteten Domhütte, um deren Hausberg - den Dom (6) - tagfolgend zu erklimmen (Gipfelbild ganz oben). Wir haben allerdings die Rechnung ohne den Wirt gemacht - es durfte nur einer (U) nächtigen! Der andere (H) wurde nicht geduldet und musste 750 Hm absteigen, um auf der Europahütte sich zu strecken.
TAG 3: Der Dom wurde dennoch bestiegen über Festigrat rauf und runter. Abstieg zur Europahütte und von dort aufsteigend zur Kinhütte, denn das Täschhorn über die verlockende NW-Wand zu erklimmen, war das nächste Ansinnen.

Allerdings wäre uns eine schweizerische Attraktion fast verwehrt geblieben - die Hängebrücke (250 m lang, 52 m hoch) am Europaweg. Erbaut 2010. Gesperrt 2011. Beibt. So wie die Steine haben auch wir uns auf das eindrucksvolle Mahnmal (die Natur schlägt zurück) geschmissen und uns so einen größeren Umweg erspart bei gleichzeitigem Zugewinn an Erlebniswert.

Die Kinhütte - extrem was Schönheit, Exposition und Erreichbarkeit anbelangt war damit bald erreicht:
An Einsamkeit mangelt es einem auf der Kinhütte genauso wenig wie an sympathischer Bewirtung. Hüttenwart Oli (Recyclist im Haupterwerb; 3 Jahre Ausbildung!!!!) kochte grandios auf und hat uns gut unterhalten, auch wenn er da Richtung Täschhorn noch nie raufgegangen ist und die erste und letzte Saison auf der Kinhütte macht: "2 Monate Nebel, das geht auf die Psyche!" Sicherheitshalber hat er uns vor Aufbruch zum Täschhorn über die selten begangene NW-Wand noch zahlen lassen: "Holt euch der Hubschrauber, dann seh ich keinen roten Rappen!"
TAG 4: Tagwache 3:30 Uhr - Aufbruch 4:00
Fidel am Täschhorn (7) - nach gut 5 Stunden ohne Verhauer im Stein- und Spaltenlabyrinth:
Zu guter vorletzt hat beim Abstieg ein Steinbock nur haarscharf unsere Häupter mit einem Steingeschoss aus hoher Höhe verfehlt (der Tell dreht sich im Grabe um, falls er nicht in die Hände eines Recyclisten geraten ist). Zu guter letzt, knapp bevor uns der Regen zur Heimfahrt überredet hat, noch:
Aber what shells - es zählen die Gipfel - 7x4000 - der Countdown läuft :-)!

*LadVSSMUN: Lehrer an den Volksschulen Matrei und Navis
**LdBSSSTJ: Leiter der Bergsteigerschule St.Jodok