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...nein ich schreibe keine Blogbeiträge mehr!

Montag, 31. März 2014

Nachtrag: Let it Shower!*


Ein Anruf beim Skitouren-(O)Markl genügt und man weiß, dass es Pulver gibt aber fürs Wo gilt die olympische Regel: "dabei sein ist alles". Die Unverspurtheit des Pliderling hatten diesmal leider auch schon andere entdeckt, trotzdem war für den weißen Rausch noch genügend Stoff übrig...
der Jungspund hat leicht Lachen - das (Sktiouren-) Leben ist aber eine einzige Suche...
Kruckenhauser lässt grüßen :o)
hätt der Schlierenzauer in Sotchi blos so einen Telemark hingelegt...
Norges Skiforbund on Tour
loneley Riderrr...

*lassts es Tuschn! (aufmunternder Ausruf des Homo Skiaris, zu deutsch: des gemeinen Skilehrers)

Sonntag, 30. März 2014

Tourentipp

Unweit im Süden von Innsbruck Richtung Brenner fahrend, zweigt östlich vom Wipptal das Navis ab. Im gleichnamigen Ort (1337 m) gibt es genügend Parkmöglichkeiten, am Wochenende auch vor dem Gemeindeamt. Besonders leicht lässt es sich parken, wenn man bei Umstellung zur Sommerzeit eine Stunde früher aufbricht. Es führt die Forststraße moderat, zum Aufwärmen, oberhalb des Weirichbachs hinein zur Blasigleralm. Von dort gewinnt man schnell an Höhenmeter hinauf zum Blasiger Hochleger, der einsam über das Tal thront. Nach einem kurzen Flachstück geht es über sechs Spitzkehren am steilen Gipfelhang hoch zum Kamm. Das Gipfelkreuz der Scheibenspitze (2489 m) ist gut 1/3 eingeschneit. Mit dabei sind Helmut M. und Martin R. Bei strahlendem Sonnenschein genießt man die herrliche Aussicht über die umliegenden Tuxer und Zillertaler Alpen.
 
 
Der Gipfelhang ist von der letzen Woche schon gut angespurt. Dennoch Pulverfreuden im steilen Gipfelhang. Puderzuckerpulver gibt es noch im Lärchenwald unterhalb des Hochlegers. Dann wird die Abfahrt technisch anspruchsvoll, und man muss sich durch die im gestrigen Sumpf gepflügten und jetzt harten Spuren zwingen. Des Weiteren geht die Abfahrt über die Forststraße und endet direkt bei der Kirche in Navis. Erholsames Rasten, Trinken und Essen auf der Terasse beim Eppensteiner. Jetzt kann der Sommer kommen...

Ich bin kein Downhiller - Ich bin ein Individuum!


Nachtrag: Der Frühling machte sich in Innsbruck breit. Rechtzeitig machten sich Helmut H. und Martin R. auf den Weg, um die Funktionstüchtigkeit der Räder für die kommende Saison zu testen. Vorbildlich wird auf höfliches und rücksichtsvolles Miteinander mit den Wanderern auf den schmalen Wegen geachtet.

Man beachte auch das neue Design des Individual-Face-Bikes (Gesichtsfahrad), das sicherlich auch zu den harmonischen und wohlwollenden Begegnungen mit den Bergaufwandernden beigetragen hat.

Zum Abschluss gab es noch einen lehrreichen Besuch bei einem machtdemonstrierenden Innsbrucker Bauwerk, dass uns alle in ewiger Sicherheit wiegen und vor allen bösen berggeistern bewahren soll. Tags drauf kam dann der große Schneefall...

Dienstag, 11. März 2014

Laessige Skitagln am Westbalkan - Episoda twa: Ski Kosova

Im Zuge der 40 min. Sesselliftfahrt hinauf auf den Ceripasina (wohlgemerkt in Mazedonien gelegen) hatte die ASSSWB unlaengst ausfuehrlichst die Gelegenheit, das Leben und die Weltsichten des Herrn T., diesem skibegeisterten Beamten des kosovarischen Wirtschaftsministeriums kennenzulernen.
 Frei schwebend hinauf auf den Ceripasina.
Nachdem die ASSSBW diesen kaputten Liftbuegel gemeldet hatte wurde der Sessel umgehenst abgenommen und der Reparatur zugefuehrt! Zurueck zu T.: Brezovica diese Skiperle im Kosovo muesste die ASSSW umbedingt gesehen haben, die Lifte seien zuverlaessig, die Frauen schoen, usw.
Nach umfangreicher Triangulation der Aussagen von T. war dann klar, dass wenn ueberhaupt nur zwei (tatsaechlich dann aber keiner) der Lifte in Betriebe sind. Wofuer es verschiedene Ursachen gibt. Mancher Lift ist heute kriegsbedingt kaputt, bei denen die funktionieren spart man sich den Strom wenn nur ein Oesterreicher da ist und der ohnhin Faelle dabei hat.
Urspruenglich wurde das Gebiet erbaut, um bei Schneemangel waehrend der Spiele in Sarajewo eine Ausweichvariante zu haben. Der Gipfellift war vor 20 Jahren scheinbar ueberhaupt nur eine Saison in Betrieb. Egal, voellig auf Skialpinismus eingestellt ist die ASSSWB dann also losgezogen, um die Shara von der kosovarischen Seite aus zu erklimmen, die gruene Grenze nach Mazedonien zu ueberschreiten, dort im herrlichsten Firn abzufahren, wieder hinauf, hinunter in den Kosovo, usw.
 Eines der Tagesziele: Der Crni Vrv - Schwarzer Stein.
Im Ruecken das "Matterhorn des Kosovo" der Ljuboten. Hier hat die ASSSWB bereits eine Fahrraderstbefahrung versucht, die aber aufgrund von Materialdefekten nicht ganz vom Gipfel aus durchgefuehrt werden konnte.
Blick nach Sueden entlang des Hauptrueckens der Shara. Hier erlaeuft auch die Grenze.
Nach erneuten Aufstieg hat die ASSSWB dann recht laut vom Gipfelgrat her Johnny Cash spielen hoeren. Ohne Johnny Cash keine Skitour so Hamdi.
Mein Material ist am aeltesten!
Ein Skifahrervolk!
Heimfahrt in der Dunkelheit. Mit der Strassenbeleuchtung gehen sie eher selektiv um. Bussi.

"Letzte Tour im 73. Lebensjahr!":)


Julia W., Peter B., Tobias B. und Jakob B. hatten das Vergnügen mit dem nicht alternden Oscar W., am Samstag den Lochkogel im Ötztal zu besteigen.
Am Anfang war zwar der Tonigenkogel geplant, wurde aber aufgrund des erschreckend vollen Parkplatzes verworfen und für den Lochkogel umentschieden. Schnee am Bild täuscht, oben wars zwar windbearbeitet,der großteil bestand aber aus Pulver.

Am Sonntag entschieden sich Peter B. und Jakob B. für die Alpeiner Scharte, wo sie auch noch schöne Pulverhänge vorfanden, aber auch schon die ersten Firnschwünge genossen.

Montag, 10. März 2014

Renkfälle 1,333333 mal - Gebi & LdBSSSTJ

Am Glockturmgrat, fern im Oberland frieren Wasserstreifen all immer wieder zu Ehren unseres Vereins-Mitbegründers Toni Renk*.

*Anton Renk (1871-1906) ist der Begründer des Akademischen Vereins für tirolerische und vorarlbergische Heimatkunde (später AAVI) und befasste sich vor allem mit Brauchtum und Sagen.

Und die gefrorenen Renkfälle sind sagenhaft schön und wenn die Verhältnisse brauchbar sind, dann ist es Brauchtum sie zu erklimmen - was Gebi und der LdBSSSTJ am 26.2.14 auch taten.

Illustrated Line: Klassischer Renkfall (WI 5)

Nach 3 Seillängen mit je 60 m.... fröhliches Abseilen folgt.....
...nach dem zweiten Abseiler mit 60 m: unser Seil verliebt sich in das Seil der Eissanduhr - das Scheidungsverfahren bedingt nochmals 60 m Klettervergnügen, um diese unerlaubte Liebe zu beenden!!!!
So kamen eben 1,3333333 Renkfälle-Liebe bei uns zu Stande.
 

Geburtstagsskitour mit Schönheitsfehler

Kurzentschlossen nach einem Telefonat mit Gerhard und anschl. arbeitstechnisch nicht vermeidbaren, aber zum Glück frühen Termin, zur Ossi-Geburtstagsskitour ins Küthai gerauscht: faul mit dem Bahndl hinauf und den Massen folgend weiter zum Pirchkogel. Dann komischerweise als Erster, nordseitig durch perfekten, unverspurten Traumpulver bis zur Stamser Alm. Zwangsweise wieder aufgefellt und dem Mitterzaiger entgegengeschwitzt, wobei die steile, eingeblasene Rinne zum Kreuzjoch mehr raufgefüchtet ;o)
Wer sucht der findet und so war unter den Hängen des Mugkogels noch ein paar nette Pulverschwingln ("Powderturns" wie es die BSSSSSSTJ auf facebook posten würde) drin, da nur der Haupthang verspurt war - dies dafür aber ein echter Krautacker. Per Autostopp (für den LdBSSSTJ: Hitchhike) wieder zurück ins Küthai.

der Schönheitsfehler: Ossi war nicht dabei, denn der ist bereits in aller Früh mit Gerhard vernünftiger Weise in die Dolos gefahren - trotzdem alles Gute!

Sonntag, 9. März 2014

Zinseler (2422 m)


Sonntagsschifahren im Süden. Man merkt es frühlt... im Moment noch wechselhaft zwischen Pulver und Firn. Gute Augen sehen bei diesem pracht Wetter bis an die Adria. Bernhard H., Florian O. und Martin R. tanken Sonne und dann Hirtenmakkaroni und Lasagna im Olimpia. Und aus...

Montag, 3. März 2014

Korrektur Skitourenwochenende Sillian - respektive: "Die Altmeister und die Hasen am Sasso di Sesto!"

Der erste Tag des Skitourenausfluges führte die 6-köpfige Vorhut nicht auf den Torre di Toblin (Toblinger Knoten), wie der Verfasser des vorigen Eintrages zu Netz gebracht hat: Die Tour führte vom Fischleintal/Sexten auf den Sasso di Sesto (Sextener Stein). Der im WK I schwer umkämpfte Stein liegt zwar in Schrot-Schussweite des Toblinger Knoten, aber der wurde nicht bestiegen: Ordnung muss sein!
 
Apropos Schrotschuss - Hasen werden bekanntlich mit Schrot zur Strecke gebracht. Im Aufstieg zeigten dabei die beiden Altmeister des Skitourensports - Oskar & Gerhard - ihre Jagdqualitäten:

Nicht, dass die beiden mit 2 Hasen zwischen ihnen genug gehabt hätten - nein, sie jagten weiter und folgten einer dritten Hasenspur - tja, es sind halt doch zwei alte Hasen - nicht nur auf Skitour! Wir Jungjäger können viel lernen!

Samstag, 1. März 2014

Schitourenwochenende in Sillian


Trotz einiger Absagen im letzten Moment fand sich am vergangenen Wochenende eine zahlreiche Gruppe Schitourenwilliger zum bereits dritten AAVI Schitourenwochenende in Sillian ein. Es wurden insgesamt drei Touren unternommen. Untergebracht waren wir ausgezeichnet im Hotel Bergland.