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...nein ich schreibe keine Blogbeiträge mehr!

Sonntag, 31. März 2013

neue Vereins-Sport-Art gefunden


Suche also gleichgesinnte in- und außerhalb des Vereines. Wir könnten uns ja dann darüber austauschen wo wir den Bergsport ausüben können, Anreismöglichkeiten etc. Welche Ausrüstung geieignet ist, Erfahrungen austauschen. Vielleicht kennt auch jemand einen Bergührer, der uns was zeigen kann. Der Höhepunkt wäre wohl die Herausgabe eine Buches mit den gewonnenen Informationen, um die Sport-Art populärer zu machen.

Hier noch ein paar Bilder ...


Sonntag, 24. März 2013

Sonntagsspaziergang am Everest

Nachdem der gestrige Abend wieder 1x länger gedauert hat und ich am Morgen mit leichten Kopfschmerzen aus meinem Bett gekrochen bin, dachte ich mir, dass etwas sportliche Aktivität meinen Kreislauf und mich wieder in Schwung bringen würde. Schnell einen Kaffee aufgestellt und den Computer angeschaltet,... dann war die Entscheidung leicht. Ich machte eine kurze Runde auf den Kilimanjaro... so zu sagen als Aufwärmtour.



Dann kurz Zähneputzen und Gesichtwaschen. Das tut gut. Ein Schluck Kaffee. Jetzt bin ich fit, um den Mt. Everest in Angriff zu nehmen. Ein Schwindel überkommt mich und es hätte mich beinahe von der Couch geworfen. Vielleicht die Höhe, der Kaffee, oder doch der gestrige Abend...



Den Elbrus habe ich mir für den Nachmittag vorgenommen. Mal schaun, man soll ja nichts überstürtzen...

[http://googleblog.blogspot.co.at/2013/03/explore-everest-kilimanjaro-and-more.html]

mru.

Samstag, 16. März 2013

Gedanken zur Verkursung des Vereines


Es stimmt mich nachdenklich, dass wir als Akademischer Alpiner Verein in derart regelmäßiger Manier externe Bergführer zu Ausbildungszwecken beschäftigen. Ich finde, dass hier ein Expertentum erzeugt und akzeptiert wird, das ich in dieser Art nicht uneingeschränkt gutheiße. Es ist meiner Meinung nach eine bedenkliche Entwicklung, dass Haftungsfragen und Ähnliches eine zunehmende Angst vor eigenständigem Problemlösen erzeugen. Gerade im alpinen Bereich ist meines Erachtens die gegenwärtige Tendenz in Richtung Verrechtlichung und Reglementierung weiter Bereiche unseres Lebens mit Vorsicht zu genießen. Artikel 1 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bezeichnet uns als vernunftbegabte Menschen. Als solche sollten wir durchaus in der Lage sein, uns selbstständig alpine Kulturtechniken anzueignen, forschend zu lernen und die erlangten Fertigkeiten im Verein weiter zu geben.
Ich habe den Verein bislang immer als eine Gruppe von Dilettanten im besten Sinne des Wortes erlebt, also von Menschen die die Dinge aus Freude und um Ihrer selbst Willen tun, dabei aber nichts desto trotz einen hohen Fertigkeitsgrad erreicht haben. Für mich war der Verein auch immer ein lebendiger Ort des Wissensaustausches. Beispielsweise sind mir Ossis physikalische Grundlagenvorlesung zur Funktion des Lawinenpieps, unsere langjährige Diskussion über die Schneelast auf unserem Dach in der Fotsch oder auch der Versuch trotz beträchtlichem Alkoholgenusses festzustellen wo genau denn die Sonne um Mitternacht steht, in positiver Erinnerung. Ich finde das Selbstverständnis der Vereinsmitglieder als „Experten für eigentlich eh alles“ etwas Wertvolles. In diesem Sinne wäre es schön, wenn wir uns weiterhin gegenseitig Dinge beibrächten, zumal das Knowhow dazu im Verein absolut vorhanden ist. Ich finde die Idee eines gemeinsamen Kletterwochenendes ausgezeichnet. Es geht mir mehr um die Symbolik, wenn ich anregen möchte Vereinsaktivitäten auch weiterhin ohne externe Bergführer abzuhalten.

Helli M.

Samstag, 9. März 2013

Bilderrätsel

Wie heißt der Berg in der Mitte? Wer hat die Lawine am Vorgipfel ausgelöst? Wer ist ihr gerade noch rechtzeitig davongefahren? ;-)
(Handyfoto, Qualität dementsprechend...)

Freitag, 8. März 2013

BRENNER-EXPRESS - A bissl Skitour halt am 1.3.13!

Brenner-Express: Wie schon von fremder Feder geschrieben, nun in selbstdarstellerischer Manier mit eigenen Federn geschmückt die ungeschminkte Story.

Die Geschichte dieses Ski-Ausfluges in die so schönen heimatlichen Brennerberge geht weit zurück - Erzählungen vom Loamer-Konrad, dass ein Aspirant (vermutlich, nein sicher ein Matreier) bei einer Einkehr in Nösslach beim Schlürfen der Knödelsuppe eingeschlafen und mit dem Gesicht in den Suppenteller gesackt sei, haben mir ordentlichen Respekt eingeflößt.

Wahrscheinlich gibt es mehrere, v.a. auch abgespeckte Varianten vom Brenner-Express, wie mir Hannes Pirchner (der letzte mir bekannte Absolvent der Unternehmung - gemeinsam mit Paul Bachmann so ca. zwischen 1995 u 98) versichert hat. Ich habe mich im Großen & Ganzen an diese letzte Route, allerdings in umgekehrter Richtung gehalten.


Homebase BSSSTJ - Windbichl - Gammerspitze - Abfahrt Vals - Silleskogel - Roßgruben - Vennspitz - Abf Padaun - Padauner Kogel - Abf Gries - Sattelberg - Abf Vinaders - Eggerberg - Abf Trins - Blaser - Abf durchs Lange Tal Ochsenalm unterhalb Waldrast - Serles - Abf Matrei - Sistertaxi Bett



Ohne in einen Teller gestürzt zu sein, schwinge ich (naja, ein bissl übertreiben wird man wohl noch dürfen!!!!) so ca. um Mitternacht bis zur Rodelbahn Maria Waldrast herunter, um dann auf der Rodelbahn selbige in Schussfahrt beim letzten Rodelbahnlicht zu bewältigen. Mit Abschwingen am Bahnende erlöscht das Licht und auch das Licht des letzten Zuges entschwindet gerade Richtung Brenner. Wieder einmal fein, eine taxifreundliche Schwester zu haben. Sie kutschierte mich mit meinem 7600 Hm-schweren Beinen wieder heim. Mit leichten Schwierigkeiten konnte ich dort dem Auto ent- und ins Bett hineinsteigen. Insgesamt wohl mehr als eine sinnlose Unternehmung, die ihren Sinn nur in der ausführlichen Selbstdarstellung am Blog dahier findet, es sei die Matreier ärgerts.........Übrigens: St. Jodok ist ein Bergsteigerdorf, gell!!!!

Nachtrag: "Ach ja wir waren ja in den Lechtalern..."

Bei schönstem Wetter und bestem Schnee war eine große Gruppe von Vereinsmitgliedern und Gästen vorletztes Wochenende in Kaisers zum Schitourengehen. Wir bestiegen den Schigipfel des Stanskogels (2757m) und den Elmer Muttekopf (2350m).
 

Mehr Fotos gibt es hier. Nochmehr verstauben digital auf den Festplatten der diversen Fotographen...

Donnerstag, 7. März 2013

Vulkan bestiegen

Es mag keiner alpinistische Höchstleistung entsprechen. Dennoch - die Bedingungen sind sehr unwirtlich und bei knappen 100 km/h Windgeschwindigkeit macht das aufrechte Stehen Probleme. Vor allem wenn man weiß, dass der Wind mit der Höhe zu nimmt (gilt auch für Körpergröße).

Gut, dass isländische Autos große Reifen besitzen, das macht das Fahren auf den Schotterpisten um einiges angenehmer.

Der Krater liegt unscheinbar im Hintergrund eines weiten Lavafeldes. Die zu erklimmenden Höhenmeter sind nicht der Rede wert.
 Zu beachten ist jedoch die hohe Windgeschwindigkeit, und wer nicht aufpasst, landet so gleich im Vulkanschlund... (Hatte dann doch keine Lust für das Foto am "Gipfel" in die Vereinsjacke zu wechseln.)




Mittwoch, 6. März 2013

Höhenpunkt 2330m - oder: Das Dilemma des Ewigen Enchainements

 Diesem Kerl von einem Berg konnte sich der Verfasser nicht entziehen! Um weitere Charakterbildung bemüht zog selbiger los, um im schönen Pena-Tal diesen Unbekannten zu erobern. Zur Illustration wurden Fotografien verwendet. Man möge mir die exzessive Bebilderung verzeihen.



 In der Mitte Titov Vrv - der Berg des Marshalls!

Die Topographie erlaubt hier meist eine unendliche Verlängerung der Tour. Geht man brava, dann kommt man nach Albanien. Geht man desno, dann kommt man in den Kosovo.
 
Obgleich der quälenden Frage, hier am entgültigen oder doch nur am vorläufigen Gipfel zu stehen, sieht man den Verfasser in fröhlichem Gemütszustand. War hier schon mal jemand mit Skiern? Eher nicht meinen die Ortsansässigen. Momentan sind sowieso nur Wölfe, Bären und anderes Getier unterwegs. Aus Sicherheitsgründen verzichtet der Verfasser daher auf die gute Salami im Butterbrot!
  Bojan Krizaj!
 Der Schneeball weist auf das nächste Ziel.

Schau Gebi, ein schöner Brautmodensalon!

Montag, 4. März 2013

Hubert Unchained

Start: viel zu früh im Epizentrum des Alpinismus (nein, nicht Matrei, sondern das Hauptquartier der BSSS....STJ!), dann Sillesköpfl - Vennspitz Padauner Kogel - Sattelberg - Egger Joch - Blaser - Serles und anschließend Schussfahrt direkt ins Bett. Insgesamt vermutlich etwas mehr als 1.000 Höhenmeter...
Vom Begeher "Brenner-Express" getauft - von uns schlicht und einfach verückt genannt.

Nur fürs Protokoll: die Matreier wären natürlich von ebendort über Mislkopf - Schafseiten - Gammer gestartet und hättens "kleine Matreier Hausrunde" getauft - aber das ist eine andere Geschichte...

Sonntag, 3. März 2013

Kobilica 2526m

 Wahre Charakterbildung, so die Föderationspräsidenten, könne sich letztlich nur im alpinen Alleingang vollziehen. In diesem Sinne hat sich der Verfasser unlängst aufgemacht, um oben erwähnten Gipfel zu ersteigen. Fröhlich schraubte er zunächst sein Nutzfahrzeug die gute Straße hinauf ins Dörfchen Vejce, indem er in fließendem Albanisch das Tagesziel sowie den optimalen Ausgangspunkt mit ansässigen Interessierten diskutierte. 
Zarte Firnbänder bis zum Parkplatz!
Blick vom Gipfel (bereits im Kosovo) nach Nordwesten: Sauwenig Schnee heier ebendort (im Kosovo). Luvseitige Ungunstlage? Sicher weiß jemand die klimatologische Erklärung! Unten, ausserhalb der Schlucht, das schöne Prizren.
Blick nach Osten hinunter zum Ausgangspunkt.
 Der Rucksack des Verfassers. Selbiger schreitet in der Gegend herum und versucht erste Anzeichen normativer Charakterbildung in sich selbst zu erspüren. Sonst übrigens keine Sau unterwegs. Wahrscheinlich in ganz Mazedonien nicht.
 Blick Richtung Süden: Lee, aber ordentlich. Mangels Kartenwerk betreibt der Verfasser die Schneeballerkundungstaktik. Vom akutuellen Ziel das Nächste erkunden. Die Radien bleiben klein, die Verhauer auch.
 Blick Richtung Norden: Der Grenzrücken. Hier hatte die UCK ihre Versorgungsroute organisiert.


 Schönes Bewaldung: Eichen, wilde Kirschen... Der Firn ist hier erstaunlich beständig, ganz durchbrechen tut man überhaupt nie.
ATOMSKA RAKETA!