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Montag, 28. Februar 2011

Gartl oder Gratl Spitze: Sonntäglicher Skiausflug ohne Kamera

Eine Vereinstour mit erlesenem Teilnehmerkreis führte uns am Sonntag ins Jaufental. Ohne jegliche Mogulen, Bergführer, Skilehrer, Kuratoren oder sonstige alpine Würdenträger trafen sich Ossi W., Alex K. (vulgo VB Bua), Thomas S. und Helli M. ganz bescheiden am Sonntag um 8 pünktlichst zum gelebten Carsharing bei der Basilika. Dann ging es Richtung Süden in Erwartung besseren Wetters südlich der ...-grenze (man beachte die formvollendete Verwendung des Genitivs).
Tatsächlich herrschte dann im südlichen Tirol das, was man als "nicht mehr ganz so schlechtes Wetter" bezeichnen könnte, und mit großer Einmut beschlossen wir doch nicht ins Schalderer- sondern ins Jaufental auf die Gartlspitze zu gehen, weil dort bisher nämlich kaum einer von uns je gewesen- und meistens sehr wenig los ist.
In Zweiergruppen ging es von Mitterthal durch ein namenloses Tal, vorbei an der beeindruckenden Salcherspitze und entlang des Sennerbergbaches (vielleicht heißt es Sennerbergtal?) hinein bis zu einem Baum, wo uns Ossi anhalten heißt, um das weitere Vorgehen (oder besser: Hinaufgehen) zu besprechen. Es gilt eine Steilstufe im Talgrund zu überwinden, und da Ossi mit einer rechten Variante bereits schlechte Erfahrungen gesammelt hat (Damals!) und, der leider nicht anwesende, Konrad M. gemeint haben soll, dass es sich durch einen lichten Wald zur Linken gut aufsteigen ließe, entscheiden wir uns für diesen Weg.
Das Waldstück entpuppt sich dann als steiler als erwartet und der Verf. sieht sich auf Grund des grundlosen Grießschnees und seines doch beträchtlichen Gewichtes (--> Airbag --> schwere Knochen --> zurückrutschen --> Hotspot? etc.) veranlasst einen größern(!)en Sicherheitsabstand zu den Vorausgehenden einzuhalten. Nach virtuoser Überwindung besagten Waldstückes erreichen wir bald die nächste knifflige Stelle in Form einer neuerlichen Steilstufe, die wir uns nun auf kompromisslos direktem Weg zu überwinden entschließen. VB Bua spurt zunächst auf dem Hartschnee eines alten Lawinenkegels hinauf bis ihn allerdings im neuerdings grundlosen und windgepressten Schnee (völlig zu recht: Gefahrenmoment X8) der Mut verlässt. Einen Versuch Ossis den Hang doch noch zu queren quittiert selbiger mit einem durchdringenden "Wumm!" und Thomas S. mit der Bitte von weiteren Vorstößen abzusehen bevor er die Gefahrenzone verlassen hätte.
Also machen wir uns, getreu Reinhold M.'s Diktum, dass man einen guten Bergsteiger nicht daran erkenne auf wie vielen Gipfeln er oben gewesen sei, sondern daran wie oft er umgedreht sei, eilig auf in Richtung Tal um unseren alpinen Nimbus zu steigern.
Schließlich belohnt uns die Tour dann doch noch mit ein paar guten Schwungen im Pulver (Swift, silent, deep...), von Ossi bekommen wir auf Anfrage noch ein paar gute Tips in punkto Skitechnik mit auf den Weg, und da im Terminus alles zur Bezahlung außer Naturalien akzeptiert wird - also auch Bankomat, gibt es dann zur Belohnung noch Pasta, Wein und Spuma für alle.
A great day out...

Mittwoch, 16. Februar 2011

...jetzt is scho wieder was passiert!

Das K-Team (Kommerzialrat und Kurator) haben anlässlich des letzen Schultages vor den Ferien, eine kleine Freitags-Matinée in der Sella veranstaltet: das Couloir Mistica (500m TD-, WI4+) auf den Innerkoflerturm stand dabei am Stundenplan.

Bis auf die kurze, aber dennoch nervenaufreibende Mixed-Kletterei gleich zu Beginn, weil da einfach kein bzw. zu wenig Eis war, wo normalerweise halt eins is bzw. sein sollte (mit Pickel den Fels vergewaltigen ist einfach nicht unser Metier), super Verhältnisse - super Kletterei, super Tagl, super Apres Ski (bzw. Climb) und sowieso und überhaupt alles super-duper :o)

Zeugnisverteilung:
Route: sehr gut
Kommerzialrat: 1- (sorry, Abzüge wegen dem verlorenem Haken)
Kurator: 2-3 (des hat alles a bissl unsicher ausgschaut - wobei befriedigend ist bekanntlich das sehr gut des kleinen Mannes...)

die Semesterferien könnten beginnen! (wenn wir welche hätten)

Bilder gibt´s sobald Reinis Computer vielleicht mal wieder irgendwelche Lebenszeichen von sich gibt...

Freitag, 11. Februar 2011

Neue Holzhütte in der Fotsch geplant

Die graphische Untermalung eines ganz gewöhnlichen Vereinsabends am Donnerstag im Wettercafe (ab 2030).
Für Eingweihte ist neben erwähnter Holzhütte unter anderem Folgendes auf der Skizze zu erkennen: Die neue Küche in Arco, Veit's erstes Gebäude überhaupt (leider an einer Stelle leicht abgesunken), Silzilien (sich hier auf unserem Grundstück in der Fotsch befindlich), Rigips - Schallschutzspezifikationen, Huberts erste Unterschrift (wegen Unleserlichkeit wieder aufgegeben), geplanter Schallschutz für die Küche in Arco...

Mittwoch, 9. Februar 2011

Renkfälle - 2 Papierflieger in der "Eisspur"

Wir - Reini+Hubert - fühlten uns wie amerikanische Kampfflugzeuge. Typ F-16: Höchste Steigleistung und Wendigkeit! Die Tour "Eisspur" an den Renkfällen war unser Einsatzgebiet. Eiskalt. 6.2.2011. Früh morgens.


Nach den ersten Manövern war uns klar - wir sind vielleicht doch "nur" russische MIG-21. Die Steigleistung war deutlich unter dem F-16-Niveau.


Als es richtig zur Sache ging, schwächten wir bereits auf den Draken(Saab J35)ab.


Zwischenfrage: "Lieber Hochstapler als Tiefflieger?"


Nach vielen Stunden waren wir oben und uns einig - von Kampfflugzeugen war keine Rede mehr.


Der Tiefflug, äh Abstieg natürlich, durch hüfttiefen Schnee machte uns klar - der Einsatz an der Renkfall-Tour "Eisspur" war erfolgreich. Jawohl. Noch am 6.2.2011. In der Abenddämmerung. Wir fühlen uns wie: Papierflieger!

Wir sind bereits wieder am Falten!
Kampfflugzeuge müssen immer einsatzbereit sein!

Stiftungsfest-Sonntagstour 23.Jänner 11 Seebergspitze

Am Samstag zog der AAVI-Stiftungs-Skitour-Wurm südseitig auf den Skigipfel des Telfer Weißen.
"Fräulein AAVI`s Gespür für Schnee!" - eine harte Literatur nur für beste Kanten und Knie!


Nach dem Festakt im GH Lamm in St.Jodok waren rund 30 AAVI-Beine wieder in Skischuhen gezwängt unterwegs. Es ging ins Pflerschtal auf die Seebergspitze - der nächste Gipfel vom Telfer Weißen taleinwärts. Wir starten mit einer Finanzspritze für die Südtiroler Seilbahnwirtschaft - Sektion Ladurns bietet uns damit eine Bergfahrt. Es folgte eine Abfahrt und dann 45 Spitzkehren (gezählt von Helmut Meier + Ossi mit selbem Ergebnis; seltene Einhelligkeit im Verein)


Die Kälte beutelte die ohnehin durch Schlafentzug und Alkohol geschwächten Körper im Gipfelsturm.


In Reih und Glied (damit kein Irrtum aufkommt - Julia W. war auch am Gipfel). Da war die Sicht noch prächtig, danach sind wir im Blindflug ins Tal gestochen.


Im Terminus am Brenner war die Kälte dank des heissen Pizzaofens vergessen - wie an den zufriedenen Gesichtern zu sehen ist (das Bild mag ein wenig täuschen - Rutzi ist der Präsident ;-) ).

Noch mehr photos gibts hier.

An der Front gibt es genug Schnee,
ausserdem Pizza Pasta Aperol!
Fell von Samojedi, Brille von Boss.