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Samstag, 23. Januar 2010

Wohin? Rollspitze! Rollspitze?? Äh, äh, ja, hmm Entschuldigung! Ungläubiges Kopfschütteln, Ruhe

das war die nüchterne und erheiternde Unterhaltung (äußerlich zeigten wir unsere finstre Berglermienen, so wie man uns eben kennt; Reinhard K.+Hubert G.) mit Österreichern am Parkplatz der Hühnerspielhütte bei Gossensass. Jetzt wussten wir endgültig welch verwegenes Ziel wir erkoren haben. Der höchste Gipfel(2800m) am Bergkamm zwischen dem Kraxentrager und Sterzing.


Wir zogen nach unserer Entschuldigung also die erste Spur (verwegen abermals!) hinauf zur Daxalm und weiter dem Gipfel entgegen. Ein einsames Kar. Gott sei Dank waren wir nicht allein, sondern zu zweit.



Der Gipfelgrat gab uns bereits in der umfangreichen Tourenvorbereitung (5min am Morgen) ein schier unslösbares Rätsel auf. Der größte Skitourenführerautor aller Zeiten (Gröskifühaz) - Rudolf Weiß - schreibt : "..zuletzt in unschwieriger, aber heikler Kletterei auf den Gipfel." Ein Widerspruch? Nein, der Gröskifühaz sollte recht behalten! Er war anscheinend selbst oben dort am kühnen Grat und weiß wovon er spricht.



Unschwierig, aber heikel! Das heißt: Fels nach unten geschichtet, schneeüberzogen und ca.-20 Grad. Wobei in Hellis Worten zu sprechen: "Im Prinzip, wenn den Griff rechts hasch, dann ischs nimmer schwierig!" Wir sind aber trotzdem durchgestiegen (scusi helli).



Nach 1500 Hm waren/sind wir stolz als erste in diesem Winter die Rollspitze(2800m) erreicht zu haben! Verhandlungen mit dem Guinness-Buch laufen.



Descent: Die zeitgleich stattfindende Hahnenkammabfahrt war ein Mailüfterl gegen unsere kingline - Eis, Bruch, Schläge, Sprünge, Pulver und zum Schluss ein alter ängstlicher Hofhund, kurz: Ein Kampf ums Überleben. Die härteste Rollspitze aller Zeiten hat uns nicht abgeworfen! Entschuldigung!

Donnerstag, 7. Januar 2010

Es zieh`n aus weiter Ferne 2 Könige einher - Caspar Andi & Melchior Hubert

Manchmal fühlen wir uns wie die 3 Weisen aus dem Morgenland, vor allem so um den Dreikönigstag - auch wenn wir nur 2 sind.

Insiderinformationen verrieten uns, dass unter dem Gefrierpunkt das Wasser friert - ein Stern begann sodann zu blinken.


Caspar(unterer Bildrand) und Melchior(noch unsichtbar) folgten diesem Stern ins Valsertal. Die Sonne stand bereits im Westen - so war der Stern gegen Osten leichter zu sehen.


Die 3-1=2 Magier hatten ihre Gaben dabei: Gold (in den Zähnen), Weihrauch (in den Lungen), Myrrhe (im Gemüt myrrhisch) und die Ultrahämmer (im Bild).



Der Stern hat die Weisen übers Eis geführt - manche Leute behaupten, dass es keinen leichteren Sternsingerweg (auf der Welt) gibt und das ist doch glatt gelogen. 100m rechts davon führt ein Steig hinan, dem selbst Ochs und Esel folgen könnten.


C+M wollten aber Grenzen verschieben - oft sollte man so etwas ja nicht machen, aber manchmal muss es sein. Vor allem um den 6.Jänner! Aber nicht nur die Grenze - auch die Kamera hats verschoben.


Um den Stern so richtig folgen zu können, warteten Casparl+Melchiohrl auf die Nacht und dachten schon an ihre Artikel über die stattgefundene Sternsinger-Wanderung.
Aber Ende gut - alles gut - 20 C + M 10 bleibt in Erinnerung.

http://albertleichtfried.at/news/?tx_mininews_pi1%5BshowUid%5D=107&cHash=4f7cac581a